Tauchplatz Lembeh-Straße
Lembeh, Nord-Sulawesi · Indonesien
Die Lembeh-Straße im Norden Sulawesis ist die Welthauptstadt des „Muck Diving": Über schwarzem Vulkansand lebt eine unglaubliche Dichte seltener Makro-Tiere — Mimik-Oktopus, Anglerfische, Flamboyant-Sepia und Hunderte Nacktschnecken. Ruhige, flache Tauchgänge machen sie zum Paradies für Unterwasserfotografen.
Warum ist die Lembeh-Straße so besonders?
Die Lembeh-Straße im Norden Sulawesis ist kein klassisches Postkartenriff — und genau das macht sie weltberühmt. Über schwarzem Vulkansand tummelt sich eine der dichtesten Ansammlungen seltener Kleinstlebewesen der Welt. Taucher und Unterwasserfotografen kommen hierher, um Tiere zu sehen, die anderswo kaum jemand zu Gesicht bekommt.
Makro-Wunderwelt im Vulkansand
Der Begriff „Muck Diving“ wurde hier geprägt: Statt Korallen sucht man im dunklen Sediment nach Mimik-Oktopus, Flamboyant-Sepia, Anglerfischen, Geisterpfeifenfischen und einer schier endlosen Vielfalt an Nacktschnecken. Gute Tauchguides finden selbst winzige, perfekt getarnte Tiere — ihr geschultes Auge ist hier der halbe Tauchgang.
Tauchbedingungen
Die geschützte Meerenge zwischen dem Festland (bei Bitung) und der vorgelagerten Insel Lembeh ist meist ruhig, die Tauchgänge sind flach und unkompliziert — ideal auch für entspanntes, langes Tauchen mit der Kamera. Wer Makro mag, taucht hier oft drei- bis viermal am Tag.
Anreise
Ausgangspunkt ist die Hafenstadt Bitung, gut zwei Stunden von Manado entfernt; viele Resorts liegen direkt an der Straße. Weitere Reviere zeigt der Hub Tauchen in Indonesien.
Häufige Fragen zu Lembeh-Straße
Was bedeutet Muck Diving?
Welche Tiere sieht man in Lembeh?
Wie schwierig ist das Tauchen?
Wann ist die beste Zeit?
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Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).