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Tauchplatz Baron Gautsch

Rovinj, Istrien · Kroatien

Die Baron Gautsch vor Rovinj ist das bekannteste Wrack der Adria: ein österreichischer Passagierdampfer, der 1914 auf eine Mine lief und sank. Das gut erhaltene Wrack liegt in 28 bis 40 m Tiefe — ein eindrucksvoller Tieftauchgang für erfahrene Taucher.

Das bekannteste Wrack der Adria

Die Baron Gautsch war ein Passagierdampfer des österreichischen Lloyd, der am 13. August 1914 vor der istrischen Küste in ein Minenfeld geriet und sank. Heute liegt das überraschend gut erhaltene Schiff aufrecht am Grund und zählt zu den eindrucksvollsten Wracktauchgängen des Mittelmeers.

Tiefe und Schwierigkeit

Das Deck beginnt bei rund 28 m, der Grund liegt bei etwa 40 m. Damit ist die Baron Gautsch ein klarer Tieftauchgang nahe der Dekompressionsgrenze — empfohlen für erfahrene Taucher mit Deep- und Wreck-Erfahrung.

Was man sieht

Das Wrack ist von Schwämmen und Korallen überzogen und beherbergt Conger, Drachenköpfe und Schwärme von Glasfischen. Aus Respekt vor der Geschichte gilt es als Seekriegsgrab — entsprechend rücksichtsvoll wird getaucht.

Anreise

Angefahren wird per Boot ab Rovinj oder Pula. Weitere Reviere zeigt der Hub Tauchen in Kroatien.

Häufige Fragen zu Baron Gautsch

Was ist die Baron Gautsch?
Ein österreichischer Passagierdampfer, der im August 1914 vor der istrischen Küste auf eine Seemine lief und sank. Bis heute gilt sie als das bekannteste Wrack der Adria.
Wie tief liegt das Wrack?
Der Rumpf steht aufrecht in etwa 28 bis 40 m Tiefe. Das ist ein Tieftauchgang, für den Erfahrung und idealerweise ein Deep- oder Wreck-Brevet empfohlen werden.
Wie schwierig ist der Tauchgang?
Wegen der Tiefe (Dekompressionsnähe) und gelegentlicher Strömung ist die Baron Gautsch fortgeschrittenen Tauchern vorbehalten; das Eindringen ins Wrack erfordert eine Wrack-Ausbildung.
Wie kommt man hin?
Per Tauchboot ab Rovinj oder Pula. Wegen des Schutzstatus verlangen viele Anbieter eine Anmeldung beziehungsweise einen ortskundigen Guide.

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).